06. Juni 2005, Nordhausen
Newcomer lassen hoffen

Nordhausen (nnz) Richtig gute Musik gab es am Samstagabend in der Szenekneipe Destille. „CUBED“ und „SEQUOYAH“, zwei Newcomer-Bands aus Leipzig, legten mit ihrer eigenwilligen Mischung verschiedner Genres einen überwältigenden Auftritt hin.

Den Auftakt des Abends bildete die Band „CUBED“. Ein Musikstil aus Jazz/Chanson mit einer eingängigen, sinnlichen Melodie – nicht nur zum träumen – „Cubed“ ist Musik zum Hören. Das bestimmende Klavier und zwei sehr überzeugende Frauenstimmen tragen die Musik und den Hörer, unterstützt durch Gitarre, Bass und Schlagzeug, auf eine andere Ebene. Mann muss sagen das „CUBED“ ohne Zweifel auch einen ganzen Abend hätte ausfüllen können.

Dennoch schufen sie durch ihre Musik die passende Stimmung für die zweite Band des Abends – „SEQUOYAH“ – die wohl auch auf einer anderen Ebene zu spielen scheint. Mit einer druckvollen, charismatischen Stimme erreicht Frontmann Misch vom ersten Moment an das Publikum. André, Beck, Robert und YZ liefern dabei die geeignete musikalische Basis für diesen ehrlichen ‚Alternativ Rock’ mit positiver Grundstimmung.

„Ready for Life“ und „Illusions in the Dust“ lassen niemanden mehr ruhig sein Bier trinken, der frische Wind der Band peitscht einem förmlich ins Gesicht und um die Ohren. Der Gedanke, dass beide Bands erst 2004 entstanden sind, lässt auf mehr hoffen. „SEQUOYAH“ und „CUBED“, aber auch die Szenenkneipe in Nordhausen sollte man nicht mehr aus den Augen lassen. Mehr Infos und Demo CD’ s findet ihr im Netz: www.sequoyah.de, www.cubed-band.de und www.destille-ndh.de

Mit Blick auf folgende Bilder, kann man wohl nicht mehr sagen: „In Nordhausen ist nichts los“, meint

Holger Heitmann (nnz)